Codes und schmerzlos

Codes und schmerzlos

Transkript

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00:00:04: Herzlich Willkommen im Club Meite, dem Interview-Format von Coats und Schmerzlos.

00:00:08: Wir sprechen über Technologien die die Welt verändern, Menschen die uns begeistern oder über das was uns sonst in unserer digitalen Welte gerade bewegt.

00:00:18: Viel Spaß im Club meite!

00:00:27: Herzlich willkommen bei einer neuen Folge Clubmeite im Podcast Coats & Schmerztlos der REWE Digital.

00:00:35: Meine heutige Gäste des Katrin Blumen.

00:00:38: Sie ist seit vielen Jahren schon bei uns im Unternehmen und hat sich Schritt für Schritt in eine Führungsposition entwickelt.

00:00:45: Und leitet seit kurzem den Bereich Procurement & Solutions.

00:00:50: Wir wollen uns heute ein bisschen näher ihren Weg anschauen, wie sie dorthin gekommen ist wo sie ist was sie als Führungsperson auszeichnet Wie es für sie auch als Frau Führungen zu übernehmen.

00:01:08: Und ja, ich freue mich sie jetzt begrüßen zu dürfen.

00:01:11: Hallo Katrin!

00:01:12: Hallo, ich freu' mich auch.

00:01:14: Ja sehr schön.

00:01:15: wie geht's dir?

00:01:16: Mir geht es gut definitiv.

00:01:17: Schön,

00:01:18: sehr schön.

00:01:20: Wie immer ein kleiner Icebreaker.

00:01:23: und zwar möchte ich gar nicht dich direkt fragen und sagen sag mal was machst du sondern wenn du deiner Familie oder deinen Eltern erklären müsstest Was du genau machst, was sagst du dann?

00:01:38: oder was würdest du sagen?

00:01:41: Gute Frage schon mal zum Start.

00:01:43: Ich glaube das in einem Satz zu sagen ist irgendwie immer ein bisschen schwierig.

00:01:47: generell gesehen verantworte ich mit den Teams zusammen alles was von Category Management Einkauf Pricing zu tun hat was in der Rewe Group irgendwie gestaltet werden muss von den IT Systemen insgesamt.

00:02:01: aber was ist eigentlich mein Job?

00:02:03: Ich versuche dort, wo Steine im Weg sind die aus dem Weg zu räumen.

00:02:08: Den Rücken den Leuten und den Experten frei zu halten.

00:02:13: Leimend auch Orientierung zu geben aber auch Entscheidungen zu treffen da wo es notwendig ist.

00:02:18: das heißt ich bin definitiv nicht der Fachexperte dafür habe ganz viele andere Leute die das können sondern bin vielmehr dafür da dass wenn's vielleicht mal brenzlig wird oder man Klarheit braucht dann die Entscheidung zu treffen oder die Klarheit zu geben.

00:02:33: Okay, vielen Dank.

00:02:34: Das fand ich sehr... hast du gut erklärt?

00:02:36: Also ich hab's verstanden oder

00:02:38: was?

00:02:39: Ich

00:02:39: muss das jetzt immer so machen weil ich habe das Gefühl dann wird es etwas.

00:02:44: Nein, es wird auch sowas aber ich hab das sehr gut verstanden.

00:02:47: Vielen Dank!

00:02:47: Top Und ja kommen wir direkt oder steigen wir ein vom Icebreaker?

00:02:54: zur ersten Frage und zwar Du bist hier schon ganz lange bei uns also das heißt Revol Group Und Rewe Digital.

00:03:03: Wie war dein Karriereweg?

00:03:04: Kannst du uns da einmal durchführen?

00:03:07: Natürlich, klar gerne!

00:03:09: Ich bin vor dreizehn Jahren bei der Rewe digital eingestiegen oder offiziell.

00:03:14: damals war es noch in der Reve Group und ich bin als Student eingestiegen und war im Online-Projekt hieß es glaube ich damals noch.

00:03:22: Da gab es die Rewe Digital auch nicht hab dann gestartet, weil ich meinen Master finanzieren musste und durfte da einen Blick her erhalten in die Online-Welt.

00:03:32: Und vor allem war der Lieferservice gerade im Kommen.

00:03:35: Ja!

00:03:36: Dann hieß es irgendwann morgens Katrin du hast neuen Vertrag, du gehörst jetzt zur Rewe Digital.

00:03:40: Die haben wir gegründet.

00:03:41: Du sitzt jetzt bitte in Mühlheim und seitdem quasi war ich mit dabei und gehört demnach zu den ersten zwanzig Leuten oder sowas von der Rewe digital und habe da dann verschiedenste Dinge machen dürfen.

00:03:53: Ich habe viele Jahre meiner Zeit in den online Geschäftsmodellen verbracht.

00:03:58: Und am Anfang für ein neues Geschäfts-Modell neben dem Liefer-Service gab es einen sogenannten Marktplatz oder Paketgeschäft, das war, wo wir primär auch Non-Foodware von Partnern vertrieben haben auf der REWE.de und hab dann da alles möglich gemacht vom Anfang an Kunden Service und Dienstleister angebunden Partner Support aufgestellt bis hin aber als das Live gegangen ist dieses Geschäfts Modell ... durfte ich das mit Kollegen gemeinsam verantworten unter unserem ... ... damaligen Chef Daniel Koch und war dann für alles rund um ... ... Technical Integration, Data Quality Management ... ... Rückruf.

00:04:34: Prozesseprojekte so ein bunter Blumenstrauß ... ... verantwortlich weil damals hat man irgendwie da wo Hilfe benötigt worden ist die Hand gehoben... ... und deswegen war es so ein bisschen bunter ... ... Blumenstrauß.

00:04:43: und dann hat man sich irgendwann entschieden ... ... dieses Geschäftsmodell zu beenden und nicht weiterzuführen?

00:04:48: Und dann ist für mich der Weg eigentlich oder die Tür aufgegangen zum Projektmanagement, oder zum Transformationsgeschäft und habe da den Merger zwischen der REWE Digitalen und REWE Systems zum Beispiel verantwortet.

00:05:02: Oder die Ausführung von Payback- und Einführungen von REWE Bonus auf der technischen Seite verantwortete also alles was somit größeren langwierigen Projekten unter Transformation zu tun hat Und bin darüber dann auch in den nächsten sozusagen, sag ich mal... ...in die nächste Phase eingestiegen und das war dann als Fachdomänenleitung oder als Director erst für die Fachdomähne Customer Relations Sales.

00:05:24: Also alles rund um Sales Marketing Loyalty weil das sehr nah war zu dem realen Bonuspunkt und jetzt seit neuestem, seit dem ersten siebten für Procurement Solutions also alles um wahre Category Management Einkauf Pricing in diese Richtung unterwegs.

00:05:39: Genau, so war aber ein bisschen die letzten dreizehn Jahre.

00:05:42: Überall da wo man die Möglichkeit hatte mitzuwirken und zu gestalten was Neues auszuprobieren habe ich dir Hand gehoben und hatte zum Glück auch Leute die das unterstützt haben und mir die Chance gegeben hat.

00:05:52: Sehr

00:05:52: cool!

00:05:53: Du bist sehr neugierig und hast Bock neue Sachen auszaprobieren und ja einfach mal zu machen.

00:06:00: Korrekt, zumindest bis jetzt immer.

00:06:06: Was würdest du sagen, wer hat so deinen Weg auch geprägt?

00:06:10: Also gibt's da eine Person vielleicht also privat oder vielleicht auch hier im Unternehmen die sich da die Mut zugesprochen hat.

00:06:20: Also es gibt für mich nicht so die eine Person hier im Unternehmen wo ich sage uff die war die die hat das alles geprägte oder die hat mich in dem Sinne vorangebracht sondern es waren glaube ich viel mehr viele kleine Momente oder viele Personen mit denen ich arbeiten durfte die mir... eine neue Perspektive mit mir geteilt haben oder mir einen bestimmten Ratschlag gegeben haben, wo ich mir dachte okay da habe ich noch gar nicht so drüber nachgedacht und das hat er geprägt.

00:06:42: Und generell ich sage insgesamt dieses ins kalte Wasser auch zu springen und neues auszuprobieren Da war schon für mich sehr prägend ehrlicherweise aus dem Privaten mein Papa.

00:06:52: Also der hat das so vorgelebt und auch da einmal ermutigt, immer das Gefühl gegeben dass egal was ich mir vornehme auch ausprobieren sollte und machen sollte und irgendwie das hin kriege.

00:07:03: deswegen war es eher von Kindertage an durchs Elternhaus mitgegeben Und hier dann durch einzelne Personen auf den Weg begleitet oder noch mal in einzelnen Elementen geprägt.

00:07:15: Ja, danke, dass du das mit uns teilst.

00:07:17: Cool!

00:07:18: Sehr schön und ... Du hast gerade schon gesagt von Kindheitstage ein Papa hat dich da geprägt oder hat dir Mut zugesprochen einfach mal zu machen?

00:07:27: Und du hast auch grad so bisschen den Weg eigentlich auch in der Revier-Digital beschrieben.

00:07:32: Wie war das also... Hast du schon damals als du gestartet hast gesagt ich will mal Führungskraft werden oder ich könnte mir das vorstellen Oder war das dann auch das für?

00:07:45: Ist du über den Weg gelaufen und probier ich mal aus?

00:07:48: Nee, das wollte ich schon immer.

00:07:51: Also ... Das erste Mal diese Erkenntnis war eigentlich im Studium, im Bachelorstudium schon Denn im Bachelorstudium habe ich im Hotel gearbeitet, als Manager und Duty.

00:08:03: Immer quasi wenn immer ich Zeit hatte oder am Wochenende oder auch Nachtschichten dann um auch ein bisschen Taschengeld dazu

00:08:10: zu verliehen.

00:08:10: Ja klar, irgendwie muss man sich das ja mit ranzieren!

00:08:14: Und dann als Manager & Duty war man natürlich dann verantwortlich dafür dass die gesamte Schicht läuft und alle Teams von Housekeeping bis über einem Empfang etc.

00:08:26: zusammen funktionieren.

00:08:27: die Probleme, die dann jeden Tag da auftauchen mit irgendwelchen Gästen oder in den verschiedensten Abteilungen müssten und mussten gelöst werden.

00:08:34: Und dadurch habe ich dann gemerkt dass ich da super viel Spaß dran hab mit Menschen zusammenzuarbeiten aber auch wenn es irgendwie vielleicht ein bisschen stressiger wird oder wo Leute Hilfe brauchen eine Entscheidung brauchen dann dafür einzutreten um die Verantwortung zu übernehmen.

00:08:49: Okay, da hast du Lust drauf das wir zu machen.

00:08:52: Dass sie jetzt in dem Ausmaß gekommen ist wie es jetzt ist, dass man natürlich nicht damals irgendwie geplant aber für mich war klar auch als ich als Student eingestiegen bin und danach dann nach meinem Master hier bleiben durfte in der Rewe Digital schnellstmöglichst wieder in so eine Position zurückzukommen und dann demnach von Team Lead zu Lead zu Head Off und so weiter, dann jede kische Chance genutzt.

00:09:14: Das finde ich richtig cool!

00:09:16: Und das heißt da muss ich noch mal eben fragen habe ich eben nämlich nicht gefragt du bist eingestiegen als Werkstudentin wahrscheinlich ne?

00:09:23: Ja ok war krass.

00:09:24: ja das finde ich so cool und dass man schon das weiß dass man das so möchte und im Studium schon kennengelernt hat obwohl das eigentlich was ganz anderes war.

00:09:32: aber ich meine Führung ist wahrscheinlich Führungen also ... etwas mit Menschen zu tun.

00:09:36: Korrekt,

00:09:37: so ne?

00:09:37: Und ich sehe das immer... Also Führung ist für mich halt vor allem ein Menschenthema.

00:09:41: ja und deswegen durfte ich im Studium kennenlernen und dann auch natürlich habe ich super schnell die Chance bekommen weil ich als einer der ersten mit in der Rewe Digital dabei war so welche Dinge auszuprobieren und am Anfang klar!

00:09:55: Das erste Team waren vielleicht drei oder vier Leute.

00:09:58: aber da sich sofort zu tasten um es zu erproben dann auch irgendwie mutig zu sein bei irgendwo was Ja, mitzugestalten oder auch die Hand zu heben.

00:10:05: Da war damals einfach auch eine extrem gute Chance hier in der Rewe Digital in so einem kleinen Konstrukt.

00:10:10: Das wäre sicherlich anders gelaufen wenn ich direkt im Rewe Konzern irgendwie unterwegs gewesen wäre.

00:10:17: Ich glaube das hat einen kleinen Jumpstart oder einen Beschleunigungsstreifen gab es halt in der REWE Digital, wenn man irgendwie so viel dann noch im Wachstum

00:10:24: miterleben darf.

00:10:25: Wenn man selber auch ein bisschen ausprobieren kann aber ja trotzdem... ... sind wir bei zwei tausend sieben Leuten mitarbeiten.

00:10:32: Da ist mir gar nicht egal, dass mich lügen aber dann... ... ist doch nicht gar nicht mehr so klein.

00:10:36: das Lügen also.

00:10:36: Das

00:10:37: stimmt ja!

00:10:38: Richtig richtig gut.

00:10:43: Wir sagen mal vom Hotel zum IT-Unternehmen nehme ich mal diesen Aufhänger und wir sind genau IT-Dienstlaster für die Rewe Group Doch sehr, Männer dominieren müssen wir uns sagen.

00:11:01: Wie hast du so die Entwicklung in den letzten Jahren erlebt?

00:11:06: oder was ist so dein Gefühl in die Richtung?

00:11:11: Also es ist auf jeden Fall eine Entwicklung zu sehen das steht aus der Frage und es gibt ganz tolle Kollegin, mit denen ich zusammenarbeiten darf.

00:11:22: Das ist definitiv so!

00:11:24: Nichtsdestotrotz auch wenn man viele Formate jetzt hat und anbietet um dort mehr Visibilität zu schaffen oder das zu fördern glaube ich schon dass wir ja auch als Reve Digital noch nicht da sind wo wir sein müssen.

00:11:36: also für mich sitzen immer noch in diversen Runden zu wenige Frauen am Tisch und es geht mir nicht darum Irgendeiner Quote da irgendjemanden hinzusetzen nur das Frauen will, sondern die Leute sollten da sein.

00:11:51: Die besten sind für den jeweiligen Job.

00:11:53: aber ich gucke mich rechts und links um und sehe super viele tolle Personen.

00:11:57: dann würde ich mir wünschen dass sie vielleicht auch noch mit einem T-Sitzen würden.

00:12:02: ja Super Ich meine das ist oder das vielleicht nochmal eben einzuordnen Ist ja auch so dass wir das gar nicht leugten können sagen können.

00:12:15: Das ist nicht so, sondern das muss man auch klar benennen.

00:12:17: So wie du das gemacht hast und ja ich denke auch dass da auf jeden Fall noch Luft nach oben ist aber ja Du schon den Weg Ja gegangen bist und Schon soweit gekommen bist Wie?

00:12:35: Ja wie hat sich das für dich angefühlt?

00:12:38: also gab's Situationen in denen du dich dahin wie besonders beweisen musstest.

00:12:44: Bist du auch auf Widerstände gestoßen?

00:12:47: Ja, also das definitiv.

00:12:51: Also ich glaube dass so älter ich geworden bin, desto einfacher ist es für mich geworden denn de facto und ehrlicherweise als ich damals eingestiegen bin und quasi noch Studentin war oder dann auch in meinem Studium fertig war... Ich war ein Jungspund ... relativ schnell als Teamleiter oder als Leiter mit unterwegs.

00:13:15: Und dann war es schon so, dass wenn man nur mit ... ... Herren im Raum saßen die dann so fünfzehn Jahre älter als einer waren, ... ... dann war man schnell das junge Küken ungefähr.

00:13:26: und da war's schon so... ...dass man nicht immer hundert Prozent direkt von der ersten Minute an ... ... viel vollgenommen worden ist.

00:13:30: Das heißt schon, zwar am Anfang wo ich noch auch jung noch dazu

00:13:35: war

00:13:37: muss ... ... hatte ich schon das Gefühl, an der einen oder anderen Stelle noch mal mehr beweisen zu müssen... ...oder entsprechend das mit Zahlen, Daten, Fakten zu hinterlegen.

00:13:46: Damit man missglaubt was ich sage.

00:13:48: Nur es ist bei anderen das für selbstverständlich genommen worden ist und... Das war nicht immer einfach!

00:13:55: Ich habe mich trotzdem immer willkommen gefühlt.

00:13:58: Ich hab' immer das Gefühl gehabt dass ich immer in den Runden, in denen ich dabei war... ... auch die Leute sich gefreut haben oder gerne mit mir zusammen gaben.

00:14:07: Also so war es nie, aber man hatte schon das Gefühl vor allem am Anfang... Du

00:14:11: musst das noch ein bisschen unterfüttern?

00:14:12: Genau!

00:14:13: Man muss das irgendwie nochmal mehr beweisen oder unterfüttern wie du gerade gesagt hast und jetzt mit der Zeit ist es immer weniger geworden.

00:14:22: Ich glaube der größte Unterschied oder ja hat die größte Differenzierung auf der Reise dahin war dass ich halt nicht wirklich viele Frauen hatte, an denen ich mich orientieren konnte.

00:14:33: Weil es die halt nicht gab und ich glaube das macht es dann noch mal manchmal doppelt schwierig weil man vielleicht auch seinen eigenen Weg dann finden muss und nicht unbedingt ein Sparring hat mit dem man darüber sprechen kann was man vielleicht gerade auch erlebt hat oder nicht erlebt hat.

00:14:47: Und dass ist glaube ich der größte Unterschied auf der Reise.

00:14:50: irgendwie Genauso.

00:14:53: auch wenn ich zurückblicke waren auch da die eine oder andere Momente wo mir Leute gesagt haben ja wenn du dich nicht irgendwie anders anziehst oder wenn du nicht anders redest, dann wirst du das irgendwie nicht schaffen.

00:15:02: Dann wirst Du den Weg nicht gehen können.

00:15:04: Du musst dich daran irgendwie angleichen und ich bin ganz froh, dass ich nicht auf dem Rad gehört habe.

00:15:09: Okay, du hast es nicht gemacht!

00:15:12: Ich bin auch da, weil die Augen werden größer.

00:15:14: Aha!

00:15:16: Und ich glaube was das angeht, bin ich mir treu geblieben.

00:15:22: Das bedeutet aber auch, dass man an manchen Stellen vielleicht auch mal aneckt oder unbequemer ist.

00:15:28: Oder das man da vielleicht erst einmal kritischer bereugt wird.

00:15:32: Aber bin so weit ganz froh, dass es so klappt hat für mich.

00:15:35: Dass man so sein konnte wie man isst und damit auch erfolgreich sein

00:15:38: kann.

00:15:38: Und damit das auch geschafft hat?

00:15:39: Ja!

00:15:41: Aber ja jetzt bist du... Es ist vorallem schwer für dich, aber jetzt bist Du das Wrong Model.

00:15:48: coachen kann, unterstützen kann.

00:15:51: Wenn du jetzt nochmal zurückblickst würdest du noch mal was anders machen?

00:15:55: Ja!

00:15:56: Also vor allem in der Anfangszeit, sag ich mal den ersten vier Jahren in der REWE Digitalzeit nach dem Studentensein also als ich voll mit unterwegs war da rückblickend wäre es glaube ich besser gewesen an der einen oder anderen Stelle mal eine klare Grenze aufzuzeigen oder noch einmal stärker auch vielleicht nein zu sagen.

00:16:19: Oder auch nochmal mehr für mich einzustehen und Dinge einzufordern, die ich für richtig gehalten habe.

00:16:23: also... Das muss sich über die Zeit lernen und das war definitiv nicht so.

00:16:28: Das heißt wenn ich Rückblicke und wenn ich was anderes machen könnte dann definitiv schon schneller für mich einzustehen und auch deutlich zu formulieren, was ich erwarte von meinem Gegenüber oder vom Chef und was mir wichtig ist.

00:16:43: Also ich frage mich sowas auch oft und komme auch immer auf Antworten, die in diese Richtung gehen.

00:16:52: Und dann denke ich aber auch immer so wie aber ich wusste es ja nicht besser oder man ist ja auch also wie du schon sagst irgendwie mit dem Alter.

00:17:00: Du waren aber das wird wahrscheinlich auch werden alle irgendwie sagen dass stimmt erlangt man ja auch mehr selbstbewusst sein und man lernt sich auch nochmal selber besser kennen wenn man so frisch aus dem Studium kommt und man hat irgendwelche Träume oder man startet sonst Berufsleben.

00:17:17: Und man macht einfach mal, aber man weiß ja irgendwie noch gar nicht, wer man eigentlich als berufliche Person ist.

00:17:24: Absolut!

00:17:24: Und das lernt man dann auch erst kennen, wie du es gerade gesagt hast?

00:17:28: Ja

00:17:29: also ich glaube natürlich war das auch wichtig und ich will das auch gar nicht sozusagen... Also manchmal würde ich mir lieber missen wollen, aber an sich ist es schon gut.

00:17:39: Weil das fängt und macht einen zu dem, den man jetzt isst.

00:17:42: Aber ich bin zum Beispiel ganz dankbar.

00:17:45: Ich bin auch Mentor von drei jüngeren Frauen sowohl intern als auch extern.

00:17:54: Das ist schon ganz cool.

00:17:55: jetzt irgendwie dann im ein oder anderen der vielleicht genau die gleichen Zweifel wie ich damals hatte dem zu sagen, nee.

00:18:00: Jetzt genau in dem Moment macht man eine Grenze oder genau geh mal mit dieser Erwartungshaltung zurück an deinen Chef und da so ein bisschen die Stimme im Hinterkopf dann für manche zu sein, die mir irgendwie gefiltert deswegen... Ja, ich glaube es ist prägen und wichtig.

00:18:17: Und man weiß das auch damals nicht besser.

00:18:18: aber manchmal hätte ich mir gewünscht der eine oder andere hätte mir was zugeflüstert.

00:18:21: Ja

00:18:22: natürlich so wie du das jetzt machst ein

00:18:26: Ventur in voll total.

00:18:27: Wenn man das jetzt seine erste Zeit noch mal in einem Video sehen würde oder einen Film, dann wird man sehr vordenken und sich jetzt so bitte so macht es anders.

00:18:38: Aber es ist wie's ist und man lernt mit jedem Thema auch dazu und man wächst an den Themen dann auch entsprechend.

00:18:44: Ja

00:18:44: ich glaube auch also ja man ist für die die Vorreiter sind das immer hart.

00:18:49: so viel für dich jetzt auch.

00:18:51: aber ich finde das total gut dass du zum Beispiel sagst ich hätte mir das gewünscht Und deswegen mache ich das jetzt.

00:18:56: Und deswegen versuche ich als Mentorin oder Coach, ja Jungfrauen zur Seite zu stehen und zu sagen hier mal vielleicht hilft dir das richtig cool.

00:19:10: Ja und du bist genau du bist jetzt Führungsperson geworden hast Du Hast du eine Führungsphilosophie?

00:19:22: Also, würdest du... hast du irgendwie was für wie du deinen Führungstil beschreiben würdest?

00:19:27: oder was ist dir im Umgang mit deinem Team besonders wichtig.

00:19:32: Also habe ich jetzt eine Philosophie weil sie nicht ein großes Wort aber zumindest mal Klarheit darüber wie ich versuchen möchte zu führen und Gelingt mir das Zimmer zu hundert Prozent sicherlich nicht, ne?

00:19:46: Und ich glaube da müssen wir irgendwie ehrlich miteinander sein.

00:19:48: Dass es nicht in jeder Situation so passt aber zumindest versuche ich das so zu leben dass das was ich an Feedback bekomme damit irgendwie übereinstimmt oder wenn ich mich selbst im Spiegel angucke damit gut irgendwie zurechtkomme.

00:19:59: und wenn ich's zusammenfassen würde ist... Ich glaube schon dass ich hart an der Sache bin und auch sehr direkt bin in meiner Führung und auch in der Kommunikation.

00:20:11: viel Klarheit und Transparenz sorge ... viel abverlangen, also ich fordere schon auch viel.

00:20:19: Aber immer mit dem Mensch im Blick so und was meine ich damit ist halt... ... genau trotzdem zu erkennen wer sitzt mir gegenüber?

00:20:27: Und was ist denn gerade das Bedürfnis von dem?

00:20:29: Und da mal tiefer nachzufragen oder auch eine Beziehung aufzubauen zu der Person die mit mir zusammen unterwegs ist um auch... abschätzen zu können, was kann ich eigentlich fordern oder was kann nicht erwarten?

00:20:38: und deswegen würde ich sagen so hart an der Sache aber sehr nah am Mensch.

00:20:42: So würde ich meinen Führungsstil beschreiben und ich glaube diese Balance macht es dann irgendwie auch aus.

00:20:50: Ich selbst in meinem Wertesystem hab hoch verankert das Thema Loyalität, Ehrlichkeit, Vertrauen und auch Zuverlässigkeit und das versuche ich natürlich dann auch in meinem Führungstil ... so entsprechend weiterzugeben oder zu leben.

00:21:05: Also dass die Dinge, die ich sage dafür auch einstehe... ...oder das ich verlässlich bin mit den Dingen,... ...die ich jemanden verspreche und das halt mein Wertesystem sich im Führungsstil übertragen lässt.

00:21:18: Hoffentlich sind das dann auch so, dass die Mitarbeiter genauso sehen wenn du die fragen würdest.

00:21:23: aber ich glaube dieses so ... hart an der Sache, aber weich im Kern und nah am Mensch beschreibt es irgendwie glaube ich ganz gut.

00:21:32: Und ansonsten liebe ich's auch Zeit mit den Leuten zu verbringen und immer an der Kaffeemaschine zu lachen oder in der Mittagspause mal ein bisschen was anderes auch so tun als nur die.

00:21:40: Harte fachliche Diskurs.

00:21:43: Ja, ich würde auch sagen du sagst so hart an der Sache.

00:21:47: Ich würde gerne mal Mäuschen spielen weil ich dich gerade so ganz früh... Also der Herr Fröhlich.

00:21:54: Du bist bestimmt immer fröhlich aber so sehr weichen und offene, herzlichen Menschenerlebe mit dem man sehr gut lachen kann.

00:22:02: Ja?

00:22:03: Ich würde auch gerne bei das anregen müssen!

00:22:05: Nee aber finde ich richtig cool auch schön irgendwie zusammengefasst und auch dieses nahem Menschen...

00:22:11: Und ich glaube was du gerade sagst und wie du mich kennenlernst, dass ist für viele der erste Eindruck Damit.

00:22:21: vielleicht ist auch, dass manche Menschen denken so okay die kann vielleicht auch gar nicht mal ganz klar sagen was Sache ist.

00:22:27: Das kommt aber relativ schnell nachher.

00:22:34: Ich habe schon in der klare Meinung und ich weiß auf was ich will und was sich nicht will.

00:22:40: Und deswegen es ist auch mein aber ich kann das differenzieren.

00:22:43: also ich sitze auch in meetings da geht's Hitzelkehr, also das wird doch schon noch mal wild diskutiert.

00:22:49: Aber sobald ich den Raum verlasse ist das Thema dann auch für mich erledigt und da kann ich genauso entspannt mit jemandem in die Mittagspause gehen weil es für mich immer um die Sache geht und ich sehe das nie dass irgendwie der Mensch was falsch gemacht oder komisch ist oder was nicht richtig war sondern eher das ist eine Sache und ich bin einer anderen Meinung.

00:23:07: lass uns darüber diskutieren.

00:23:09: Ja klar darum geht's ja auch.

00:23:13: Du sagst die Sache und nicht persönlich.

00:23:15: Ja, genau.

00:23:18: Richtig cool!

00:23:20: Wie schaffst du im Team Vertrauen?

00:23:25: Was möchtest du was Mitarbeitende über dich sagen?

00:23:30: Und was würdest du sagen?

00:23:31: wie gehst du vielleicht auch mit Fehlern um die passieren?

00:23:35: Ich glaube Vertrauen... ... muss ich über die Zeit entwickeln.

00:23:40: Ich bin ein Mensch, ich gebe mir mal Vertrauensvorschuss... ... weil ich glaube dass das erst mal eine gesunde Basis ist ja?

00:23:45: Ich glaube irgendwie in das Gute und generell entwickelt sich aber Vertrauen aus den Dingen, die ich auch eben kurz einmal meinte,... ...dass man das tut was man auch sagt.

00:23:56: Und dass das übereinstimmt und das mapt und darüber kann sich irgendwie Vertrauen aufbauen oder Vertrauenaufbau... ... mir auch Zeit nehmen, den Mensch kennenzulernen und auch eine Nachfrage wie geht's in der Person?

00:24:07: Und auch wirklich daran interessiert bin.

00:24:09: So ist glaube ich das sich das Thema Vertrauen aufbauen kann... ...und vor allem auch dann sich aufbauten kann oder noch gestärkt werden kann wenn es auch mal kritischer wird... ...oder irgendwas schief gegangen ist weil du gerade immer Fehler meintest,... ...dann trotzdem zur Seite zu stehen und nicht irgendwie dann auf einmal den Rücken zu kehren oder... Klassisches Fingerfreundung zu betreiben, sondern dann eher sich neben den Mitarbeiter zu stellen oder vor dem Mitarbeiter und so sagen.

00:24:35: Das war vielleicht ein Fehler aber das ist überhaupt nicht schlimm und wir gucken jetzt nach vorne.

00:24:39: wie machen wir es besser?

00:24:40: Und ich glaube darüber baut sich Vertrauen auf und auch der Umgang mit Fehlern.

00:24:46: jeder kann Fehler machen und solange meiner Meinung nach damit transparent umgegangen wird.

00:24:51: Ich will lieber von der Person selbst erfahren dass ein Fehler passiert ist.

00:24:55: Dann können wir uns überlegen, was unsere Taktik ist damit umzugehen.

00:24:58: Was unsere Lösungsvorschlag ist in die Zukunft.

00:25:01: aber ich kann mich schon mit dem richtigen Rüstzeug wappnen das wenn mich jemand darauf anspricht auf diesen Fehler oder wenn ein Problem entstanden ist sich Bescheid weiß und nicht dass darüber erst erfahren.

00:25:11: Deswegen so lange der Umgang mit Fehlern transparent ist bin ich glaube ich ziemlich gechillt.

00:25:17: Wenn aber ein Fehler genau der gleiche Fehler ein zweites Mal und drittes mal und viertes mal passiert dann Dann

00:25:26: ist

00:25:26: es für mich so, wo ich dann auch sagen muss okay wie kann das passieren?

00:25:29: Natürlich muss man sich selbst reflektieren als Führungskraft.

00:25:32: Habe ich das klar genug äußert?

00:25:34: war die Erwartungen klar genug?

00:25:35: ist das verstanden worden dass dieser Fehler nicht mehr fort auftreten sollte?

00:25:38: aber irgendwo da ist natürlich auch eine ganze Saison.

00:25:41: Das

00:25:41: ist ja auch verständlich!

00:25:43: Ich meine gute Fehlerkultur so wie du das gerade beschrieben hast auch daraus zu lernen und sagen okay auch zum Thema was möchte ich ... wie sich meine Mitarbeitenden fühlen, also dass man auch Fehler machen darf.

00:25:56: Genau!

00:25:56: Und die anspricht und auch klar benennt... ...und dann auch daraus lernt es ist ja... Ich mein es gibt oftmals Bereiche oder vielleicht auch Früherungen wo das nicht so erlaubt ist was natürlich doof ist weil wir müssen daraus lernen.

00:26:10: Ja.

00:26:11: Aber... Und ich glaube und auch als ich damals in den anderen Bereich übernommen hat jetzt vor der Zeit der Percumentsolutions.

00:26:21: Das ist auch ein Learning, also eine Reise.

00:26:25: Nicht jeder von Anfang an sagt okay ja klar ich gebe jetzt jeden Fehler hier offen zu weil man weiß ja nie was die Historie davor war wie es damit umgegangen worden und auch das dass was sich beobachten Dorf so zum Glück ist dass viele Leute im Umgang mit mir viel transparenter geworden sind mit Problemen oder mit Fehlern oder gemerkt haben, dass die dann nicht einen auf den Deckel kriegen.

00:26:47: Sondern das ich eher daneben sitze und sage okay was machen wir jetzt?

00:26:49: Also was ist unsere Idee so?

00:26:51: wie gehen wir damit um?

00:26:53: Wie kommen wir raus?

00:26:54: Oder im Rules Case auch bis spät abends da sitzen und die Ärmel hochkrempeln und an der Folie noch mitschrauben, dass man irgendwie gut erklärt bekommt.

00:27:03: Und ich glaube so Momente können prägend sein, dass eine Fehlerkultur... ob man es jetzt Fehlerkultur nennt oder Lernkultur.

00:27:11: Aber das, was halt wachsen kann und genau den gleichen Auftrag habe ich für mich auch wieder in dem neuen Bereich dafür zu sorgen dass genau diese Kultur auch da entstehen kann und dass das irgendwie geprägt wird oder mitgenommen werden kann.

00:27:24: Sehr

00:27:24: schön!

00:27:32: Jetzt change ich mal ein bisschen.

00:27:34: Go

00:27:35: for it!

00:27:35: Komplett!

00:27:38: Oder ich change nicht.

00:27:38: wir gehen trotzdem weiter natürlich irgendwie... ... auf deinen Weg ein, aber apropos Weg.

00:27:45: Ich habe natürlich ein bisschen recherchiert und geguckt ... ... Catrin Boom was hat die so gemacht?

00:27:51: Ich wusste ja schon dreizehn Jahre im Unternehmen... ...und bin dann auf dem Video gestoßen und zwar ging's ums digital summercamp ... ...zweiteinzehnteunzehnten.

00:28:00: da war ich selber noch gar nicht bei der Revue Digitale ... ...aber da hast du einen Workshop geleitet und zwar ... ...ging es um deine ... ...deine Pilgererfahrung.

00:28:09: Ja

00:28:09: Und ähm Ja, vielleicht nochmal für alle die das Video nicht gesehen haben oder die nicht beim Workshop dabei waren.

00:28:18: Vielleicht magst du einen kurzen Einblick geben was du da gemacht hast?

00:28:24: Da hast du auf jeden Fall gut recherchiert!

00:28:25: Das ist gut ausgekramt.

00:28:28: Genau aber es ist absolut richtig.

00:28:30: also ich bin mit meiner Schwester zusammen den Jakobsweg gegangen kurz bevor ich hier bei der Reva eingestiegen bin Und wir sind den traditionellen Weg gegangen, also in Frankreich gestartet und dann über die Pyreneen nach Spanien rein.

00:28:43: Dann bis nach Santiago de Compostela, also die ... ... hundert Kilometer oder achthundert irgendwas Kilometer gelaufen.

00:28:51: Das war ein Punkt auf meiner Bucketliste.

00:28:56: Ich versuche jedes Jahr irgendetwas von meiner Bucketslist abzuarbeiten und das war damals einer davon weil er mehr Zeit benötigt hat.

00:29:02: Die Idee kam auch von meiner Schwester getrieben, die hat gesagt Katrin lass mal machen!

00:29:06: Und dann dachte ich erst, ich weiß nicht.

00:29:07: Dann hat sie gesagt, ansonsten gehe ich alleine.

00:29:09: und dann dachte man nee, dann gehe ich lieber mit!

00:29:14: Und so sind wir dann zusammen losgestartet mit vollem Rucksack auf die Reise, genau.

00:29:19: Cool

00:29:20: okay...und da hast du drüber erzählt?

00:29:24: Genau wie?

00:29:26: Ja, achthundert Kilometer, wow.

00:29:29: also wenn mir...ich kann auch andere Leute, die das gemacht haben, dass schlacker mir jedes Mal die Ohren.

00:29:33: Also ich war jetzt eine Woche im Schottland wandern Drei Tage pro Tag, zwanzig Kilometer.

00:29:38: und danach dachte ich schon so... Oh mein Gott!

00:29:41: Und das war kein schwerer Rucksack.

00:29:43: Es waren wirklich nur drei Tage.

00:29:44: Aber die ersten Tage sind die schlimmsten?

00:29:46: Der Name wird's besser, genau.

00:29:47: Ah ja okay.

00:29:49: Na gut.

00:29:50: Weil ich war dann aus sich so.. Ich hab da nämlich auch schon mal drüber nachgedacht.

00:29:52: Also ich glaub' ich kann das doch

00:29:56: nicht.

00:29:57: Das kriegst du hin aber in der ersten Woche ist auf jeden Fall Intensivste.

00:30:02: Körperlich gesehen, in der Nacht die zwei Wochen sind wo man viel Zeit auch mit sich selbst verbringt und sein Gedanken verbringt weil man dann irgendwie das körperliche mal hinter sich gelassen hat.

00:30:13: Und die letzte Woche wir waren über ein bisschen über einen Monat unterwegs Die war da noch einmal körperlich anstrengend wenn man so ein paar Blöds Suchen ja irgendwie aber die waren dann mit sehr viel Freude eigentlich nur noch verbunden weil man wusste dass man fast da ist

00:30:27: Ja, Wahnsinn.

00:30:28: Okay also das heißt man gewünscht sich ein bisschen.

00:30:30: Man

00:30:30: gewinnt sich dran!

00:30:30: Man gewinnt sich an den Schmerz.

00:30:34: Ich habe das schon auch gefühlt.

00:30:36: Also ich muss sagen es war schon irgendwie auch bulsomeditativ Aber wie du schon sagst, also das Körperliche und ich dachte so oh Gott.

00:30:43: Und das noch viel länger aber gut.

00:30:46: Es ist klar, es kriegen ja auch andere Menschen

00:30:49: mit.

00:30:49: Genau!

00:30:50: Ich kann's dir empfehlen, aber auf dem Jakobsweg, wo ich sehr dankbar war, dass mein Schwester dabei war weil ich sage mal alleine muss ehrlich zu mir sein hätte ich jetzt alleine geschafft Weiß ich nicht.

00:31:04: Und dazu zu merken auch und wir hatten das Glück, dass wir am ersten Tag drei weitere kennengelernt haben die wir die ganze Zeit zusammenlaufen sind.

00:31:13: Einer aus Argentinien, einer aus Südkorea und jemand aus Holland und wir waren irgendwie als Truppe unterwegs.

00:31:22: Und dass man als Team unterwegs ist und das wenn man einen schlechten Tag hat, jemand anderen einen auffängt oder wenn man mal Schmerzen hat.

00:31:29: Jemand anderes krasserweise mein Rucksack für den Tag getragen hat oder jemand anderes der schmerzern wir alles Gruppe gesagt haben hier bleiben jetzt einfach heute Nacht hier dieses zu verstehen, dass man alleine kann viel schaffen.

00:31:40: definitiv aber So ein Sprint ist easy, alleine.

00:31:44: Ein Marathon ist irgendwie besser wenn man rechts und links Leute hat mit denen auf die man sich verlassen kann und mit dem man das zusammenwuppen darf.

00:31:52: Das war eine ganz gute Erkenntnis.

00:31:54: Auf

00:31:54: wie schön!

00:31:55: Ja, jetzt hast du schon ... Du hast eine sehr gute Überleitung gemacht.

00:31:58: Ich wollte nämlich fragen,

00:31:59: was du so mitgenommen

00:32:00: hast aus dieser Erfahrung?

00:32:03: Weil genau die ja bestimmt sehr pränkt ist.

00:32:05: und jetzt hast Du grad schon gesagt das war auch Teamwork irgendwie.

00:32:10: Absolut!

00:32:11: Was würdest Du sagen hat zählst Du davon heute noch nimmst Du immer noch etwas, was Du davor mitgenommen hattest?

00:32:19: Also das Teamwork-Ding auf jeden Fall für mich auch das Thema Ehrlicherweise auch, wenn man ein klares Ziel vor Augen hat.

00:32:30: Mal die Zähne zusammenzuweisen und dann für das größere Ganze irgendwie unterwegs zu sein.

00:32:36: Und auch das Verständnis dass auch wenn es mal hart war am Ende irgendwie, dass man wenn man's rückblickt ist irgendwie sich immer gelohnt hat mal was draus mitnehmen kann und ziehen kann.

00:32:44: Das sehe ich auch heutzutage noch so Auch wenn jetzt schwierige Phasen im Job sind oder man auch was hinarbeitet, wie zum Beispiel den Livegang von Rewe Bonus.

00:32:52: Die Wochen davor waren maximal anstrengend aber man wusste ganz genau wofür macht man es?

00:32:58: Man hatte ein cooles Team mit dem man zusammen unterwegs war und man musste jeden Tag gemeinsam meistern.

00:33:03: Das sind so die gleichen Themen die man da irgendwie hat.

00:33:07: Und das was ich eben meinte dass nah am Menschen... Das war da definitiv auch geprägt.

00:33:12: Nämlich also wenn jemand irgendwie am Wegrand saß, dann anzuhalten zu sagen brauchst du was essen, brauchst was trinken wie geht's dir?

00:33:19: Dieses ein bisschen nach rechts und links gucken und nicht nur auf sein eigenes geht es mir gut sondern wie gehts auch den Leuten die um mich rum sind das ist definitiv noch da.

00:33:28: Ja klar!

00:33:30: Also dass große und ganze

00:33:32: sehen

00:33:33: wofür man das Ganze macht.

00:33:34: oder das Ziel am Ende ... mit Mensch zu sein oder das ... ... Mitgefühl

00:33:42: zu haben, nach

00:33:43: links zu gucken.

00:33:44: Absolut!

00:33:47: Wie ... Ja oder hast du ... ... Rituale mit deinem Team zusammen?

00:33:56: Also die dich irgendwie dazu bringen noch mal nah am Team zu sein... ... oder wie macht ihr das?

00:34:04: Also ich sag mal klar gibt es sage ich mal Klassische Rituale im Sinne von, wir machen ein Retro oder wir machen irgendwie einen Offside zusammen.

00:34:13: Oder wir nutzen Zeit zur Reflektion.

00:34:15: das ist definitiv gegeben ja?

00:34:17: Oder wir machen immer Montags wo wir einen Check-in zusammenmachen was steht die Woche an?

00:34:21: Wir brauchen irgendwie Wohntestützung.

00:34:23: Das sind sage ich mal klassische Rittualen im Sinne vom Format oder Zusammenarbeitstil.

00:34:28: Ich würde aber eher sagen dass sich die Arbeit in dem Team und das Miteinander ... ... auch in so vielen kleinen Elementen irgendwie zeigt.

00:34:38: Ob es ist, dass wir super gerne zusammen ... ... irgendwie Lanschen gehen oder ob es ist... ... also zumindestens auch in der Domäne vorher,... ... das werde ich jetzt auch im neuen Zuhause wieder dann aufleben lassen.

00:34:50: Wir haben soweit ich angekommen und eingearbeitet bin aber.... Ich saß immer irgendwo anders, ich saß ... ... immer irgendwo mittendrin.

00:34:55: Ich sitze nicht auf einem Platz und habe da meine eigene Welt sondern... ... mit dran zu sein und mit neuen Leuten kennenzulernen, ... ... mit uns unter ihnen Gespräche, mit einzutauchen.

00:35:05: Das sind für mich eher viel mehr Rituale zu sagen... Ich gucke dass ich irgendwie in Kontakt bleibe ... ... Mit den Leuten die rechts und links unterwegs bin.

00:35:12: Mehr als ich mache eine klassische Retro so ne?

00:35:16: Oder wir hatten auch schon Meeting wo wir zusammen saßen und gesagt haben Boah es ist die Luft raus!

00:35:20: Es funktioniert gar nichts, es ist ca.

00:35:22: thirty Grad.

00:35:23: Und dann zu sagen okay wir machen jetzt eine Eispause.

00:35:26: Wir gehen uns alle ein Eis holen und dann werden wir erst mal ... essen wir erst mal einen Ruheneis gemeinsam.

00:35:31: Und kriegen

00:35:31: wir einen coolen Kopf und dann geht's weiter!

00:35:33: Das sind für mich kleinere Elemente, die für mich aber trotzdem große Kraft haben können... ... neben den klassischen Ritualen, die man versucht da zusammenarbeit zu etablieren.

00:35:46: Bin ich sehr interessant muss ich sagen.

00:35:48: Aber auch wieder getreu dem Motto nah am Menschen merke ich schon.

00:35:52: Und finde ich es sehr bemerkenswert weil ich habe... in meiner Heimat, von der ich immer viele erzähle.

00:36:01: Aber ich komme aus Münze, zwischen Münzen und Außerbrück.

00:36:04: Da wohnt meine Familie auch noch.

00:36:06: Und da eine Freundin von meinem Bruder ist bei uns im Nachbarort.

00:36:11: Ähm ... H-A.

00:36:15: Die Chefin?

00:36:15: Ich weiß nicht, ob er die Führungsposition hat.

00:36:18: Und die hat letztens zu mir gesagt meinte, hab irgendwie auf der Arbeit.

00:36:22: Ich sitz da nur mit denen... Ich will auch mal so eine Kollegin wie dich haben.

00:36:27: Je höher du steigst, desto einsamer wir sind.

00:36:29: und ich war so oh Gott wirklich die so ja man geht ja dann Man geht ja da nicht mit den Unter einem Essen oder irgendwie.

00:36:38: so Hört sich so doof an wie ich gehe auch in meiner Chefin essen Und schätze dass es total wert weil das ist ja auch cool wenn man sich dahin wie austauscht.

00:36:46: und das finde ich auch bei dir gerade toll dass Du sagst Dann mache ich lieber Na bin ich so mittendrin, Netzwerke tauscht mich aus.

00:36:55: Benäugierig interessiere mich für meine Mitmenschen als wenn ich jetzt irgendwie so eine Overengineered Retro mache was ich will gar nicht.

00:37:03: Retros abwerten du auch nicht aber das finde ich gerade total cool irgendwie.

00:37:08: und ich also und vor allem ich glaube dass ist vor allem... Das ist nicht immer einfach ne?

00:37:14: Also hier zum Beispiel dann die Director Position übernommen habe in der Customer Relations States da gab es mehrere mit denen ... zwei Jahre schon vorher zusammengearbeitet habe in dem Projekt.

00:37:23: Aber da sich das hieratisch verändert hat, im ersten Moment die dann auf einmal ganz formell mit mir umgegangen sind oder sehr formelle E-Mails geschrieben haben und wo ich dann auch gesagt hab, warum kommst du nicht zu mir und sag mir das einfach?

00:37:34: Ja, du bist meine Chefchefin!

00:37:36: Das kann dich ja nicht.

00:37:37: Wo ich auch gesagt habe, halb Stopp!

00:37:38: Ja, das bin ich.

00:37:39: Klar gibt es auch bestimmte Spielregeln und Qua meiner Rolle Gibt es Dinge, wo ich Entscheidungen treffe oder irgendwo für einstehen muss?

00:37:45: Oder das Gesamtverantworten.

00:37:46: Nichtsdestotrotz sind wir immer noch Personen X und Katrin.

00:37:51: Und deswegen glaube ich, dass dann aber auch aktiv zu versuchen zu leben und irgendwie einzufroren und so sagen ... Ich möchte jetzt irgendwie gemeinsam mit euch Lanschen gehen oder irgendwie bei euch sitzen, etc.

00:38:05: Dann wird es irgendwann normal.

00:38:06: Am Anfang glaube ich in den ersten Wochen dachten sie sich auf Gott jetzt.

00:38:09: Jetzt muss ich mit der Erste gehen.

00:38:11: Jetzt musst du dich so ganz ordentlich alles machen.

00:38:15: Aber desto mehr man das macht desto normaler wird das Ganze.

00:38:20: und natürlich kann man sagen dass man höher ist, man kommt desto einsamer ist es irgendwie.

00:38:25: Das mag das mag in manchen Momenten sein wenn man Entscheidungen treffen muss weil dann ... gibt es nur wenige, die einem bei helfen können.

00:38:32: Ja

00:38:32: natürlich!

00:38:33: Du kannst ja

00:38:34: deine Hingeln doch mal... Kannst

00:38:35: du mir mal eben helfen?

00:38:36: Also dann denk ich dir auch so, ja du bist da, Stefan, du musst doch was wissen.

00:38:39: Ja oder wenn's irgendwie mal sehr kritisch geht, irgendwie sehr kritische oder sehr schwierig ist wie damals als der Marktplatz an das Paketgeschäft gesagt wird, weil es wird beendet sich vor die Mitarbeiter zu stellen und sagen wir haben alle zu Ende des Jahres nicht mehr den Job inne.

00:38:54: In dem Momenten ist es natürlich umso wichtiger eine... ... wie ein Fels in der Brandung zu sein und Ruhe auszustrahlen.

00:39:00: Und sich auch da sozusagen zu differenzieren, um zu sagen okay ich unterstütze jetzt... Ich bin in einer anderen Rolle unterwegs aber in dem sage ich mal normalen Alltag versuche ich da irgendwie dass das nicht immer ist im Sinne von ah jetzt kommt die Kartrinnetz es wieder irgendwann ungefähr.

00:39:17: Aber da muss ich jetzt noch einmal nachfallen weil das ist interessant.

00:39:22: Wie machst du das dann?

00:39:23: Also du sagst jetzt gerade dieses Einsamer ist es gar nicht so, ich gebe meinen Wetter bei den Essen.

00:39:31: Aber wenn es Richtung Entscheidungen geht oder es ist auch mal etwas Kritisches dabei, machst du das dann?

00:39:39: Bist du dann eher so dass du privat nochmal drüber sprichst mit deinen Freundinnen oder so?

00:39:44: Oder machst Du das eher mit dir selber aus?

00:39:48: Du musst das nicht

00:39:48: beantworten.

00:39:49: Nee, nee, überhaupt

00:39:51: nicht!

00:39:52: Zum einen, klar wenn ich die Entscheidung treffe bin ich auch nicht ganz alleine weil immerhin natürlich gibt es noch die Geschäftsmittel oder meine Piers und mit meinen Mitarbeitern und Kollegen deren Perspektive ist maximal wichtig um eine Entscheidung zu treffen.

00:40:05: aber in dem Moment wo es dann darum geht eine Entscheidung zutreffen und auch Verantwortung zu übernehmen auch wenn's irgendwie relevant oder was größeres ist ... mache ich das eher mit mir selbst aus, indem ich mich dann wirklich noch mal überlege was sind hier gerade die Faktenlage?

00:40:18: und da sind wir wieder bei dem sachlichen Teil.

00:40:20: Genau!

00:40:20: Dann gucke ich mir ganz klar an... Was ist Zahlendatenfakten?

00:40:23: Was sind die Vor- und Nachteile?

00:40:24: Was denn die Risiken und Wege ist darüber ab?

00:40:26: Und dann lege ich quasi ab im Sinne von... Der Person bin ich näher oder die mag ich mehr, sondern dann ist der menschliche Teil quasi wie ausgeblendet.

00:40:34: Dann gucke ich mir rein in die Faktenlage an und treffe darauf basieren für mich irgendwie eine Entscheidung.

00:40:39: Und da kommen wir auch wieder zu dem, was ich am Anfang gesagt habe, meinen Papa.

00:40:43: Also das ist schon so.

00:40:44: es gibt schon die Abende wo ich nach Hause fahre mit meinem Papa aus dem Auto anrufen und sage, Papa kannst du mal ganz kurz zehn Minuten?

00:40:51: Oder kann ich mal kurz vorbeikommen und mit dem das mal durchspreche und der noch einmal mit mir das durchdiskutiert ob ich irgendwie ... um mir auch für mich noch mal ein gutes Gefühl zu geben, habe ich dann alles gedacht und bin irgendwie da mit der Kur.

00:41:04: Kann ich das gut verteidigen?

00:41:05: Und fühle ich mich da gut mit dem ... ... der Verteidigung für meine Entscheidung in Anführungszeit.

00:41:11: Das hilft dann schon aber würde sagen primär viel auch für... ...mich alleine wo man sicherlich aber auch noch mehr Sparring nutzen könnte von irgendwie den Piers die natürlich es auch in der Rewe Digital gibt als ich's vielleicht tue.

00:41:25: also ich glaube da kann ich es auch noch für mich ... lernen und noch was mitnehmen.

00:41:29: Und da auch sagen irgendwie, vielleicht muss ich das ein oder zweimal mehr machen... ... als ich das in der Vergangenheit getan habe?

00:41:34: Ja!

00:41:35: Die Lernkultur, aber ich meine die ist ja auch völlig legitim,... ...dass du zu beantworten wie du das gemacht hast... ...und auch dieses Sparring vielleicht irgendwie mit dem Papa zu machen.

00:41:45: Ja, voll!

00:41:50: Ich denke auch immer.

00:41:51: Ich bin manchmal genervt oder denke ich aber doch irgendwie haben die doch immer recht.

00:41:56: Ja und vor allem ist halt er kennt mich schon sehr gut das ja klar und darüber hinaus war selbst jahrelang Geschäftsführer und war auch jahrelang auch selbstständig und da auch als Geschäftsführer hat natürlich damit eine bestimmte Lebenserfahrung von der ich dann gerne profitiere.

00:42:15: Punkt ist voll, also finde ich total gut und ja.

00:42:19: Also find' ich cool.

00:42:22: Einfach cool!

00:42:23: Sehr gut!

00:42:26: Kommen wir noch mal ein bisschen zum Thema ... Ja... Women in Tech oder auch Frauen im IT-Bereich?

00:42:33: Frauen in Führung?

00:42:35: Es geht mir durch den Kopf zum Eindreck zu wenig.

00:42:39: Es geht mit euch dem Kopf da sich das ... ... schade finde und ich will damit null abwerten, die Expertise, die da im Raum ist.

00:42:50: Oder dann bestimmte Entscheidungen von der Geschäftsführung das die besten sind für den Job, null.

00:42:55: aber natürlich würde ich mir an mancher Stelle auch wünschen dass... Die Verteilung ein bisschen anders ist.

00:43:00: denn ich glaube schon fest daran, dass eine bestimmte Diversität dafür sorgt, dass vielleicht manche Dinge noch mal anders betrachtet werden oder ... andere Perspektiven im Raum sind.

00:43:14: Und deswegen ... Ja!

00:43:18: Sind zwei sind zu wenig?

00:43:24: Was denkst du?

00:43:25: Welche Verantwortung bringt vielleicht irgendwie auch diese Diversität und die Sichtbarkeit mit?

00:43:32: Du hast ja gerade schon gesagt, dass du denkst, auch in eine gewisse Vielfalt oder Diversitet von... Perspektiven von verschiedenen ... ja, vielleicht auch Geschlechtern gut ist.

00:43:43: Was denkst du dazu?

00:43:45: Also, vielleicht für die Zukunft.

00:43:47: Im Sinne von was das mitbringt oder

00:43:49: was?

00:43:49: Ja genau also diese Verantwortung, die man vielleicht hat um...

00:43:56: Okay

00:43:57: Ja, um diesen Ausgleich zu schaffen.

00:43:59: Weil der Satz ist ja nicht da und die Wichtigkeit vielleicht auch die Sichtbarkeit von Frauen in Führungspositionen.

00:44:06: Und ich glaube das ist die Verantwortung von jedem einzelnen uns alle von uns in der n-minus eins, wie du es gerade beschrieben hast aber auch von jeder Führungskraft da irgendwie gut hinzuschauen.

00:44:20: Für mich sind zwei Perspektiven.

00:44:21: Einmal was ist meine Verantwortung auch als Führungskraft?

00:44:24: Und da sehe ich die Verantwortung schon, vielleicht in ein oder anderen Personen mal einen Stups zu geben.

00:44:31: Denn von den ganzen Erfahrungen, die ich gemacht habe und was ich begleiten durfte, dass Frauen oft auch selbst kritischer sind im Sinne von kann ich das, kriege ich das hin und vielleicht bin ich noch nicht so weit versus die Männer, die auf dem Weg begleitendurfte oder irgendwie eingestellt haben mutiger unterwegs sind.

00:44:52: Und ich sehe das schon als Aufgabe, als Führungskraft auch da entsprechend Frauen zu ermutigen und darauf hinzuweisen ganz klar auch zu sagen Guck mal was du geschafft hast oder guck mal auf deine Kompetenzen und Fähigkeiten Du hast das Zeug dazu.

00:45:03: Probier es doch mal aus oder du hast nicht so viel zu verlieren und auch einen Raum zu schaffen wo dieses auch versucht werden kann.

00:45:09: also dass sie schon auch als Aufgabe der Führungskraft nicht nur immer dahin zu gucken wäre vielleicht gerade Als erstes oder am lautesten Ja, sagt zu einer Aufgabe.

00:45:20: Sondern vielleicht auch noch mal einen längeren Blick dahin zu schauen.

00:45:23: gibt es vielleicht jemanden der nicht direkt ja gesagt hat aber eigentlich alle Qualitäten mitbringt

00:45:28: die Kompetenzen dafür

00:45:31: und deswegen wie ich eingangs gesagt habe mir geht's nicht um eine Quote sondern die Person die beste soll den Job haben, aber vielleicht man ticken länger hinzugucken und man tücken genauer hinzuguchen.

00:45:42: Das ist sich ganz klar als die Aufgabe von der Führungskraft auch ins Mentoring einzusteigen oder ins Baring und da sozusagen die Potenziale noch mal zu stärken oder zum Wackenspringen sich als Aufgabe der Fährungskraft.

00:45:55: Und ich sehe als Aufgabe des Unternehmens... Dafür auch zu sorgen, dass so Dinge visibler werden nochmal und klarer werden oder dafür Austausch zu sorgen.

00:46:05: Und es gibt auch schon Programme von der REWE Group und natürlich in der REWE Digital viele Themen.

00:46:10: aber dieses Formate zu schaffen, Plattformen zu schaffen Visibilität zu schaffen das vielleicht auf Frauen einfach an Connect finden zu anderen Frauen die das durchlebt haben oder die an einer bestimmten Position sind sie man vielleicht selbst haben möchte Das ist sehe ich als Aufgabe der Organisation.

00:46:30: Und demnach, wie zum Beispiel in meinem Fall damals, hätte ich cool gefunden, ein Mentor zu haben oder nach einfacher Netzwerk zu haben und dass sich mich wenden kann.

00:46:40: Und vieles da schon getan, vieles besser geworden aber wir sind noch nicht da wo wir sein sollten.

00:46:48: Es gibt noch ein bisschen Luft nach

00:46:49: oben.

00:46:49: Aber ja,

00:46:50: vielen Dank.

00:46:51: Also

00:46:52: dem sind dann alle Frauen und Mädels die das hier hören Let's go, also wirklich.

00:46:57: Ich warte auf euch ich bin ready.

00:47:01: Also mal mutig zu sein ins kalte Wasser zu springen.

00:47:04: Mal vielleicht ein bisschen noch überzeugt davon sich selbst zu sein Dinge auszuprobieren oder auch aktiv auf Leute zuzugehen die vielleicht diese Position inne haben und nach Tipps und Tricks und Rad zu fragen.

00:47:18: alle Frauen, die irgendwo in der Alsführungskraft unterwegs sind.

00:47:21: Sie freuen sich wenn sie irgendwie Türen öffnen können und mit Ratentat zur Seite stehen können.

00:47:26: also in dem Sinne... Das ist genau, genau!

00:47:31: Ja sehr gut vielen Dank!

00:47:35: Wir kommen schon fast zum Ende aber ich habe noch ein paar Fragen.

00:47:38: Ich hab noch ein

00:47:39: Paar Fragen.

00:47:41: Du bist

00:47:43: gerade so drin?

00:47:47: Hier habe ich mir vorhin nicht ausgedacht.

00:47:48: die Frage, aber die kommt jetzt weil wir darüber sprechen und zwar was ist deine Meinung zu... Ich denke manchmal dass manche Leute zur Führungskräften hoch befördert werden.

00:48:04: Aber manchmal hab' ich das Gefühl, dass es schon auch Fähigkeiten oder dass Menschen Fähigkeiten brauchen ... die nichts mit der fachlichen Kompetenz zu tun haben, sondern eher mit der menschlichen.

00:48:17: Also dieses was du gesagt hast nahe Menschen weil... Ja das ist ja eigentlich sage ich mal meiner Perspektive achtzig Prozent schon auch damit zu tun hat also mit den Menschen, mit den Mitarbeitenden.

00:48:32: Was denkst du da drüber?

00:48:34: Also ich glaube schon es braucht immer eine gewisse fachliche Kompetenz um zu verstehen, wovon also was entscheidet gerade oder worum geht es hier.

00:48:45: Natürlich und auch Dinge dadurch Challengen zu können weil man genau weiß das ist irgendwie da muss noch mehr drin sein oder das muss auch anders gehen.

00:48:51: ja dafür braucht man eine fachliche Kompetenz das steht außer Frage.

00:48:56: ich glaube aber dass das Thema Mindset und Haltung sehr wichtig ist für jegliche Führungsrolle ... teilweise wichtiger ist als eine fachliche Kompetenz, denn... ...ne fachliche Kompetenz kann ich mir auch... ...kann ich einfacher erlernen,... ...als dass ich mein persönliches Mindset oder meine Haltung... ...verändern kann die ich irgendwie seit Jahren... ...gegeben sind oder geprägt

00:49:23: hat.

00:49:24: Und deswegen ist das auch schon wo ich hin gucke ja?

00:49:28: Wenn ich auch in Entscheidungen treffe zu Recruitment.

00:49:32: Recruiting, natürlich gucke ich auf die fachliche Expertise.

00:49:35: Keine Frage!

00:49:36: Aber wenn zwei Leute vor mir sitzen und der eine ist fachlich ein bisschen stärker aber der menschliche Fit ist nicht gegeben oder es ist ein menschlicher fit hoch und die fache Expertise weniger gehe ich mit für den menschlichen fit und sagt dann müssen wir halt unsere Aufgabe leisten die Person auszubilden um die facheliche Expertise herzustellen.

00:49:56: Aber es ist von Anfang an ein gutes Konstrukt im Team oder zu der Kultur, die wir leben.

00:50:01: Denn ich glaube dass das schon sehr hoher Enabler ist auch für Performance und Leistung wenn die Basis und die Kultur und die Zusammenarbeit irgendwie stimmt ... denn ich hab auch damals irgendwie gibt's auch, da gibt es sogar glaube ich so Statistiken.

00:50:13: Ja!

00:50:13: Du warst von den Navy Seals und

00:50:14: Co.,

00:50:15: ... ... wen die als perfekten Kandidaten sind... ... und die sagen auch natürlich als Navy Seal musst du extrem viel leisten können ja?

00:50:21: Aber wenn sozusagen der Fit nicht gegeben ist oder das richtige Mindset nicht gegeben is', dann limbst du lieber jemanden, der vielleicht ... nicht die jede einzelne Grundvoraussetzung hat.

00:50:34: Erfüllt genau, aber eher in dem menschlichen

00:50:37: Film.

00:50:38: Genau und deswegen so sehe ich das und da stehe ich auch irgendwie dazu.

00:50:42: Aber zumindestens zu der Position, die ich jetzt innehabe ja es gibt auch ganz viele Positionen wo man als Führungskraft absoluter Fachexperte sein muss und dass in absolutem Frodergrund steht wenn's vor allem auch um irgendwie ... sag ich mal, Regulatoriken geht oder Rechtslagen geht.

00:51:00: Dann trinkt es nichts wenn du nur ein Menschenplayer bist ja?

00:51:03: Natürlich!

00:51:04: Ja klar!

00:51:04: Deswegen das kommt immer auf das Konstrukt an.

00:51:06: aber ich würde sagen in dem Konstrukt, in dem ich mich gerade bewege oder in meiner Rolle ist dass die Menschen dass der Blick auf die Menschen schon sehr viel bewegen kann, weil darüber sozusagen viel enabled wird.

00:51:21: Die Zusammenarbeit zwischen Produkten sich verbessern kann und die Zusammenarbeit von Rollen sich verbessert kann wenn man irgendwie da auch an den Kulturthemen oder den Menschenthemen arbeitet.

00:51:31: Deswegen hat alles eine Daseinsberechnung und ich glaube man muss situativ schauen was ist gerade für die Rolle und für diese Führungskraft der Kern und worauf kommt sozusagen an?

00:51:42: Aber wenn du mich persönlich als Katrin fragen würdest, dann würde ich immer sagen fachlich muss man haben.

00:51:47: Aber man kann es noch erlernen, Mindset und Haltung.

00:51:50: das zu verändern ist schwierig.

00:51:53: Punkt!

00:51:53: Super danke.

00:51:54: Das war sehr spannend.

00:51:56: Gut, dass ihr jetzt noch gefragt habt.

00:51:59: War wieder hier mein persönliches... aber das interessiert wahrscheinlich auch die da draußen also genau.

00:52:06: Kommen wir aber zu einer die oder so ein bisschen Abschluss einzuleiten?

00:52:11: Ähm, vielleicht noch mal... Wir Sinti haben da eben schon drüber gesprochen.

00:52:16: Und zwar was würdest du vielleicht anders machen?

00:52:18: Aber was sind so Themen?

00:52:18: wo bist du besonders stolz drauf?

00:52:25: Das darfst du ruhig sagen!

00:52:26: Wo bin ich besonders stolzt drauf?

00:52:27: also ähm Ich glaube in jeder dieser Phasen die ich am Anfang beschrieben hab wo man irgendwie unterwegs war ... bin ich irgendwie geh' ich mit Stolz raus, ja?

00:52:38: Genau.

00:52:39: Ich bin extrem stolz auf das was wir damals geschaffen haben so ein Geschäftsmodell ins Leben zu rufen und auch irgendwie das auszuprobieren und zu verantworten.

00:52:47: Ähm...ich bin genauso stolz mit so vielen Teams zusammen Rewe Bonus und auch das Loyalty-Programm in der Penny App auf die Beine zu stellen.

00:52:57: Das sind große Momente, die ich schon gefeiert habe.

00:53:00: Oder abends mal vielleicht im stillen und heimlichen für mich noch einmal ganz kurze Flasche Wein aufgemacht hab um mir selbst nochmal zugebrustet.

00:53:08: Also doch bin ich natürlich schon stolz drauf.

00:53:11: Und klar bin auch stolz darauf auf den Weg, den ich gehen durfte hier in den dreizehn Jahren.

00:53:16: aber Ich bin mir auch schon sehr klar darüber bewusst im Sinne von, dass ich eine Portion Glück mit dabei hatte.

00:53:23: Ein richtiger Zeitpunkt, ein richtiger Ort und ich bin mir sehr bewusst darüber das ich Leute hatte die mir eine Hand gereicht haben oder an mich geglaubt haben und wir damit Türen geöffnet haben die vielleicht sonst nicht so einfach zu öffnen wären Und dass ich mit ganz vielen Leuten zusammenarbeiten durfte, die da ganz super viel Herzblut reingesteckt haben.

00:53:42: Also deswegen auch die Momente auf die Stolz bin oder die Erfolge der Stolzen, die sehe ich immer eher als Gesamt nicht in dem Sinne von ah das habe ich jetzt als Katrin sondern eher ich durfte Teil davon sein und bin stolz darauf, dass ich Teil davon seien durfte so.

00:53:56: Danke schön!

00:53:59: Aber ja es ist glaube ich... also ich sehe das auch ... als richtig an, das immer als Gesamtleistung zu sehen.

00:54:06: Aber ich glaube, dass ist auch wieder ein Frauending!

00:54:08: Weil ich habe gerade wieder... Ich denke natürlich wieder auf daran was würde ich sagen und bei mir wäre es auch wieder so... Also ich könnte zum Beispiel jetzt auch irgendwie nichts rausgreifen sondern immer sagen, das haben wir als Team gemacht oder?

00:54:21: Was ja auch so ist auf jeden Fall

00:54:23: ne?!

00:54:24: Ja

00:54:24: also ich sag mal so, natürlich weiß ich an welchen Punkten nicht, welche vielleicht Entscheidungen getroffen haben oder wo ich eine extra Meile gelaufen bin die dafür beigetragen hat.

00:54:35: Das steht außer Frage.

00:54:37: Ich bin auch nicht naiv und ich bin auch noch nicht so dass ich jetzt sage oh ich habe jetzt gar nichts damit zu tun.

00:54:44: Ist mir alles nur in die... ist alles jetzt Zufall das es so gekommen ist?

00:54:51: Also da bin ich schon selbst bewusst genug das zu sagen.

00:54:54: aber Wenn es darum geht, worauf bin ich stolz oder ein Erfolg.

00:54:58: Ganz ehrlich dann gucke ich doch auf die Momente wo ich mit anderen gemeinsam Erfolg gefeiert habe und wo wir uns zusammen, sag' ich mal wie als Rewe Bonus und das Penny App-Programm live gegangen ist.

00:55:10: Wir waren am Flughafen nachts ja und haben das Nachtsort vertestet weil dort der Rewe Vierundzwanzig Sieben offen hat und sonst kein anderer Markt und es war kurz vor Silvester ... der Moment bleibt in Erinnerung, dass wir zusammen uns da einen Arm lagen und uns High-Fives gegeben haben.

00:55:24: Und das die Kolleginnen von der Kasse, die ersten waren, die dann die Produkte vertesten durften und man dabei war... Das ist doch der Erfolg so!

00:55:31: Und das wo man darauf stolz drauf ist.

00:55:33: So ne?

00:55:34: Und deswegen sind so Momente, die eher in ihrer Erinnerungen bleiben.

00:55:37: Ja genau.

00:55:38: Cool.

00:55:38: Danke.

00:55:39: Ja gerne.

00:55:40: Was würdest du ähm... Deinem... Also wenn du deinem... ...二zigjährigen ich nochmal ... was mitgeben würdest oder berückschreiben würdest.

00:55:51: Was wären vielleicht so ein paar Zeilen daraus?

00:55:55: Also mein fünftzwanzigjähriges Ich, das ist ja quasi genau dreizehn Jahre her.

00:55:59: also ich würde sagen bleib mal entspannt es kommt schon alles so wie's kommen soll.

00:56:08: Ich würde auf jeden Fall sagen bleibt ihr selbst treu machts genauso ... Bauchgefühl dir sagt, ... ... lass dich nicht verbiegen.

00:56:17: Es geht auch anders.

00:56:18: also in dem Sinne ... ... kannst du treu bleiben und das was ich eben einfach am Eingang ... ... ist auch meinte so.

00:56:24: aber stehe mehr für dich ein vor allem ... ... an der Anfangszeit.

00:56:27: Das würde glaube ich sicherlich da drin stehen... ...aber wenn mir jemand sagen würde und es gab viele Momente ... ... als der Marktplatz oder das Paketgeschäft geschlossen worden ist, ... Moment also was mache ich jetzt weiter?

00:56:41: habe ich überhaupt noch eine Heimat?

00:56:42: in der Rewe digital gibt es ein Job hier für mich.

00:56:45: Und wenn da damals in dem Brief drin gestanden hätte Katrin keine Sorge du bist den dreizehn Jahren immer noch da.

00:56:52: Dann wäre man wesentlich entspannter

00:56:53: gewesen, dann wären wir in so momenten wesentliche entspannte unterwegs gewesen definitiv

00:57:00: und welche ja du hast es eben schon gesagt.

00:57:04: aber Was wäre ... Ja, du hast das eigentlich schon gesagt.

00:57:11: Ich würde fragen was so eine Botschaft wäre noch mal an junge Frauen mit Karriere zählen?

00:57:16: Du hast eben schon etwas gesagt wie ...

00:57:18: Genau also.

00:57:19: aber ich glaube das ist es wirklich ein bisschen und das soll sich jetzt nicht so abreißkalender Motto mehr anhören.

00:57:27: Aber diese so an sich selbst zu glauben und vielleicht auch mal ins kalte Wasser zu springen uns einfach auszuprobieren Das ist auf jeden Fall wichtig und nicht darauf zu warten, dass irgendjemanden ein was in Schuß liegt.

00:57:42: Sondern lieber mal irgendwie auch dann eins zwei Schritte proaktiv nach vorne zu gehen und die Hand zu heben.

00:57:48: das ist so ein bisschen der Empfehlung.

00:57:50: aber ansonsten würde ich einfach sagen die Rewe digital gibt auf jeden Fall viele Möglichkeiten und man muss sie nur aktiv selbst ansprechen und ergreifen.

00:58:00: Und dann hat man hier wirklich, das sieht man ja zum Glück auf allen möglichen Ebenen, ob jetzt PO oder CPO

00:58:07: etc.,

00:58:07: da sind überall Mega-Frauen am Start und die sich als Orientierung zu nehmen mit denen ins Gespräch zu gehen und um Sparring zu bitten, dann ist es glaube ich... Dann sind superviele Wege offen!

00:58:20: Das ist, glaube

00:58:22: oder vielleicht ein bisschen Unterstützung suchen, um den nächsten Schritt zu gehen.

00:58:28: Ja

00:58:29: super!

00:58:31: Ich glaube wir sind am Ende!

00:58:35: It's a wrap!

00:58:38: Also vielen Dank für das Onlook-Sprech und dass du das mit mir und auch uns also den Höhrenden geteilt hast.

00:58:47: Ja, auch die privaten Einblicke.

00:58:49: Hat super viel Spaß gemacht!

00:58:50: Vielen Dank, dass ich hier sein durfte und meine Perspektive teilen durfte... ...und vielleicht den einen oder anderen noch ein Zeitverschaffen durfte in dem Kontext.

00:59:00: Genau

00:59:01: was Neues zu wagen.

00:59:02: Und auch danke für deine gute Recherche bis hin zum Jahrkommensweg.

00:59:08: Aber es hat mir richtig viel Spaß mit dir gemacht.

00:59:10: Danke.

00:59:11: Das war eine neue Folge.

00:59:12: Club Meite im Coats und Schmerzlos dem Podcast der Rede Digital.

00:59:18: Produktion Samuel Zink, Redaktion Malte König.

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